BlackRock ist mit über 11 Billionen US-Dollar verwaltetem Vermögen der weltweit größte Vermögensverwalter. Das Unternehmen investiert Gelder von institutionellen Kunden (Pensionskassen, Regierungen) und Privatanlegern. Bekannt ist BlackRock vor allem für seine iShares-ETFs sowie die Risikomanagement-Plattform „Aladdin“, die Finanzmärkte analysiert.
Kernaktivitäten von BlackRock:
- Vermögensverwaltung: Verwaltung von Aktien-, Renten- und Mischfonds, um Gewinne für Kunden zu erzielen.
- iShares ETFs: Führender Anbieter von passiven, börsengehandelten Indexfonds (ETFs).
- Aladdin-Plattform: Eine hochentwickelte Software zur Risikoanalyse, die von vielen Banken und Versicherungen genutzt wird.
- Unternehmensbeteiligungen: BlackRock hält Anteile an fast allen großen DAX-Unternehmen und ist oft Großaktionär.
- Beratung: Beratung von Regierungen und Zentralbanken in Finanzkrisen.
Einfluss und Kritik:
- Machtkonzentration: Aufgrund der enormen Anlagesummen hat BlackRock signifikanten Einfluss auf die Unternehmensführung und Aktionärsversammlungen.
- Kritik: Experten sehen in der Größe ein Klumpenrisiko für Finanzmärkte. Zudem wird kritisiert, dass BlackRock trotz Nachhaltigkeitsversprechen weiterhin in umweltschädliche Firmen investiert.
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Friedrich Merz:
Friedrich Merz war von 2016 bis 2020 Aufsichtsratsvorsitzender von BlackRock Asset Management Deutschland, dem deutschen Ableger des weltweit größten Vermögensverwalters. Diese Tätigkeit brachte ihm Kritik ein, da BlackRock als Großaktionär bei vielen DAX-Konzernen, darunter der Commerzbank, beteiligt ist,
Wichtige Aspekte der Verbindung Merz-BlackRock:
- Rolle: Als Aufsichtsratschef der deutschen Tochtergesellschaft fungierte er zeitweise als Türöffner und Repräsentant für den US-Finanzriesen.
Das alles nur am Rande. Wir wissen seit vielen, vielen Jahren: Geld regiert die Welt. Sie gehen über Leichen. Leichten Fußes und jubeln noch, wenn die Aktien durch die Decke gehen. Als ich noch jung war (circa 16 J.), da zog es mich kurzfristig in die Politik. Ein Jahr war ich dabei. Ein Schnupperjahr in der Jungen Union. Das hatte mir vollkommen gereicht, um zu erkennen, hier kannst du nichts bewirken. Keines der Mitglieder hatte auch nur im Entferntesten eigene Visionen oder Bilder vor Augen, wie man etwas besser machen könnte. Alle plapperten nur den Text aus den Flyern nach, schleimten bei den Höheren in der Hierachie und sie fanden ihre Eltern toll, weil sie irgendwann mal was erben würden. Meist einen landwirtschaftlichen Betrieb, Baugrundstücke oder Stahlfirmen oder andere tolle Sachen.