Sparen. Sparen?

Irgendwie wird dieses Wort: Sparen, jedesmal missbräuchlich verwendet. Man spart, wenn man Geld über hat und es dann auf die „Hohe Kante“ legt. Das ist Sparen. Lohnt sich heute nicht mehr wirklich. Schade. In der Zeit, als es noch Sparbücher gab, boah war man stolz drauf, es war ein Schatz.

Hier wird aber erst einmal Geld ausgegeben. Material, Forschung etc. Jetzt werden die Waren teurer, wegen der Dauer-Krise. Es ist weniger in den Verpackungen. Dann wird es bestimmt noch mal teurer. Und und und. Dann spart man Arbeitskräfte ein. Eigentlich nur eine Verschiebung, nun liegen die eingesparten Angstellten den anderen Bürgern, Steuerzahlern auf der Tasche. Es wird dann ja auch zwangsläufig weniger gekauft. Wann und wie oft werden die Regale aufgefüllt? Die Arbeitskräfte, die dafür bestimmt sind, werden auch noch verschwinden. Die Reichen und Mächtigen, die, die den Ton angeben, wollen einfach immer nur mehr Geld und dies schneller und bequemer denn je. Am Ende wird es anders ausgehen, das steht fest.

„Ich will meinen Tante Emma zurück!“ Ich bin überzeugt, mehrere kleine Läden, wären für die Bevölkerung sinnvoller. Aber, … das große Aber, es soll gar nicht für den Verbraucher besser werden. Du sollst dir ein Auto kaufen, damit du zum Einkaufszentrum fahren kannst. Irgendwann kommen Drohnen usw, usw.

Rewe möchte solche Läden aufstellen. Erst holen sie sich Franchisenehmer, jetzt klatschen sie „Tote Hallen“ in die Umgebung. Da werden noch tausend Fragen aufkommen. Was, wenn randaliert wird? Öffnungszeiten? Sollen die so untergraben werden?

Seelenlose Verkaufshallen: Hier ein Artikel vom NDR. Mit Video.

Dank dem NDR. Immer noch einer der besten Sender.

Junge in Wilstorf von Lkw überrollt und tödlich verletzt | ndr.de

Im Hamburger Süden ist ein Kind von einem Lastwagen erfasst worden. Der Elfjährige starb am Unfallort. Er war mit dem Fahrrad unterwegs.

Source: Junge in Wilstorf von Lkw überrollt und tödlich verletzt | ndr.de

So möchte niemand sterben. Wir sind immer achtloser im Verkehr. Wir sind immer gehetzter, immer unfreundlicher, immer mehr unter Druck. Wann bekommen wir einen Teil unseres Lebens zurück. Wir sind doch nicht nur „Geldmaschinen“. Wir sind mehr als ein Teil des Algorithmus, der für uns ausrechned, wieviel Zeit wir noch haben. Es geht nicht darum, alte Zeiten zurück zu wünschen, es geht um Menschlichkeit. Sind wir überhaupt noch in der Lage gesunden Menschenverstand walten zu lassen? Oder sind wir in die Geldmaschinerie zu tief eingetaucht? Durch ein paar Minuten eingesparter Zeit, wird unser Leben nicht besser. Hier gibt es jetzt mehrere Leidende. Für alle wird es irgendwelche Konsequenzen haben.

Mein Beileid.

„Pelicot ist kein Einzelfall“

Der Fall erinnert an den der Französin Gisèle Pelicot, die von ihrem damaligen Ehemann über knapp zehn Jahre immer wieder mit Medikamenten betäubt, missbraucht und Dutzenden Fremden zur Vergewaltigung angeboten worden war. Sowohl im Chinesischen als auch im Französischen gebe es inzwischen eine eigene Bezeichnung für diese Art des Verbrechens, sagte Richter Koppenleitner. „Soumission chimique“ bedeutet so viel wie chemische Unterwerfung.

„Pelicot ist kein Einzelfall“, betont er. „Das ist kein chinesisches und auch kein französisches Phänomen, sondern auch ein Phänomen in Deutschland und letztlich auch weltweit.“ In einer Chatgruppe, auf die Staatsanwaltschaften und Landeskriminalämter bei ihren Ermittlungen stießen, waren seinen Angaben zufolge „Tausende von Männern Mitglied“.

Monatelang hat ein Student seine Freundin immer wieder betäubt, brutal missbraucht und dabei gefilmt. Der Mann gesteht die Taten und wird verurteilt. „Pelicot ist kein Einzelfall“, sagte der Richter bei der Urteilsverkündung.

https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/lg-muenchen-i-vergewaltigung-frau-betaeubt-lange-haft

Was macht Blackrock

BlackRock ist mit über 11 Billionen US-Dollar verwaltetem Vermögen der weltweit größte Vermögensverwalter. Das Unternehmen investiert Gelder von institutionellen Kunden (Pensionskassen, Regierungen) und Privatanlegern. Bekannt ist BlackRock vor allem für seine iShares-ETFs sowie die Risikomanagement-Plattform „Aladdin“, die Finanzmärkte analysiert.

Kernaktivitäten von BlackRock:

  • Vermögensverwaltung: Verwaltung von Aktien-, Renten- und Mischfonds, um Gewinne für Kunden zu erzielen.
  • iShares ETFs: Führender Anbieter von passiven, börsengehandelten Indexfonds (ETFs).
  • Aladdin-Plattform: Eine hochentwickelte Software zur Risikoanalyse, die von vielen Banken und Versicherungen genutzt wird.
  • Unternehmensbeteiligungen: BlackRock hält Anteile an fast allen großen DAX-Unternehmen und ist oft Großaktionär.
  • Beratung: Beratung von Regierungen und Zentralbanken in Finanzkrisen. 

Einfluss und Kritik:

  • Machtkonzentration: Aufgrund der enormen Anlagesummen hat BlackRock signifikanten Einfluss auf die Unternehmensführung und Aktionärsversammlungen.
  • Kritik: Experten sehen in der Größe ein Klumpenrisiko für Finanzmärkte. Zudem wird kritisiert, dass BlackRock trotz Nachhaltigkeitsversprechen weiterhin in umweltschädliche Firmen investiert. YouTubeYouTube +3

Friedrich Merz:

Friedrich Merz war von 2016 bis 2020 Aufsichtsratsvorsitzender von BlackRock Asset Management Deutschland, dem deutschen Ableger des weltweit größten Vermögensverwalters. Diese Tätigkeit brachte ihm Kritik ein, da BlackRock als Großaktionär bei vielen DAX-Konzernen, darunter der Commerzbank, beteiligt ist,

Wichtige Aspekte der Verbindung Merz-BlackRock:

  • Rolle: Als Aufsichtsratschef der deutschen Tochtergesellschaft fungierte er zeitweise als Türöffner und Repräsentant für den US-Finanzriesen.

Das alles nur am Rande. Wir wissen seit vielen, vielen Jahren: Geld regiert die Welt. Sie gehen über Leichen. Leichten Fußes und jubeln noch, wenn die Aktien durch die Decke gehen. Als ich noch jung war (circa 16 J.), da zog es mich kurzfristig in die Politik. Ein Jahr war ich dabei. Ein Schnupperjahr in der Jungen Union. Das hatte mir vollkommen gereicht, um zu erkennen, hier kannst du nichts bewirken. Keines der Mitglieder hatte auch nur im Entferntesten eigene Visionen oder Bilder vor Augen, wie man etwas besser machen könnte. Alle plapperten nur den Text aus den Flyern nach, schleimten bei den Höheren in der Hierachie und sie fanden ihre Eltern toll, weil sie irgendwann mal was erben würden. Meist einen landwirtschaftlichen Betrieb, Baugrundstücke oder Stahlfirmen oder andere tolle Sachen.