Ein paar Gedanken, entstanden durch einen Bericht, einen Satz aus der letzten Wochenschau.
Die meisten AfD`ler sitzen in Sachsen. Der Moderator sagte: „Da gibt es so wenig Migranten, dass man erst einmal welche dort ansiedeln müsste, um sie dan zu remigrieren.“ Das lies mich aufhorchen.
Von damals, 2013, weiß ich noch ein großer Teil von CDU Politikern war bei der Gründung mit dabei. Frage an KI:
Nein, die AfD ist nicht direkt aus der CDU entsprungen, aber die CDU und deren damalige Politik spielten eine entscheidende Rolle bei der Entstehung der Partei. Die Alternative für Deutschland (AfD) wurde im Frühjahr 2013 als eigenständige Partei neu gegründet. tagesschau.de +2
Dennoch gibt es starke personelle und inhaltliche Verknüpfungen zur CDU in der Gründungsphase:
Ursachen für die Abspaltung
Die Gründung der AfD im Jahr 2013 war eine direkte Protestreaktion gegen die Politik der damaligen CDU-geführten Bundesregierung unter Angela Merkel. Hauptauslöser war die Euro-Rettungspolitik während der Staatsschuldenkrise (insbesondere die Hilfspakete für Griechenland). Merkel bezeichnete diese Maßnahmen im Bundestag als „alternativlos“. Kritische Ökonomen und enttäuschte Konservative gründeten daraufhin die Partei, um eine finanzpolitische „Alternative“ zu bieten. tagesschau.de +2
Personelle Überschneidungen
Zwar handelte es sich nicht um eine offizielle Abspaltung der CDU, jedoch stammten wichtige Gründungsmitglieder und frühe Unterstützer direkt aus den Reihen der Union oder standen ihr nahe:
- Alexander Gauland: Er war einer der prominentesten Mitgründer der AfD. Zuvor war er 40 Jahre lang Mitglied der CDU und fungierte unter anderem als Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei in Hessen.
- Wahlalternative 2013: Die Keimzelle der Partei bestand aus enttäuschten Unionsmitgliedern, Publizisten und Wirtschaftsprofessoren, die der Meinung waren, die CDU habe unter Angela Merkel ihr konservatives und wirtschaftsliberales Profil aufgegeben.
- Mitgliederstruktur: In den Anfangsjahren kam etwa jedes zehnte AfD-Mitglied ursprünglich aus der CDU oder CSU.
SWR +2
Ideologische Entwicklung
In ihrer Anfangszeit im Jahr 2013 war die AfD primär eine wirtschaftsliberale und eurokritische Honoratiorenpartei. Sie forderte unter anderem die Abschaffung des Euro und eine geordnete Rückkehr zu nationalen Währungen. Erst nach dem Abgang des ersten Parteichefs Bernd Lucke im Jahr 2015 verschob sich der Schwerpunkt fundamental. Die AfD entwickelte sich zu einer rechtspopulistischen bis rechtsextremen, völkisch-nationalistischen Partei, die sich heute im Parteiensystem meilenweit von der politischen P
